Anregungen: Müritzeum gGmbH,
das NaturErlebnisZentrum in Waren an der Müritz.

Hier erleben Sie die Schönheit der Natur
mit unvergesslichen Eindrücken...

(Bitte mit der Maus auf die Bilder gehen…)

Im Chorraum wird das „Berkelarium“ eingerichtet: Mit einem Großbecken ist ein Flussabschnitt der Berkel mit typischer Ufervegetation nachgebildet. Über ein spezielles Ton- und Lichtkonzept wird ein Tagesverlauf am Flussufer vom Sonnenaufgang bis zur Nacht mit entsprechender Geräuschkulisse simuliert - mit Sprudeln des Wassers, Tier- und Menschenstimmen, Traktoren... Die Besucher sitzen hier wie in einem Theater und können so den Tagesanbruch mit Dämmerung und Vogelkonzert genießen, während sie den in der Strömung schwimmenden Fischen zuschauen und dabei das Gefühl erleben, selber Teil der Schöpfung zu sein.

Die neue Nutzung des gesamten Grundstücks spiegelt die Natur- und Kulturlandschaft von Gescher wieder: der Fluss Berkel und seine Auen, das Hochmoor, seltene Tiere und Pflanzen sowie die Kultur der Glocken und des Glockengusses. Das Hauptgebäude wird zu einer modernen Arche Noah: Nach dem Einbau von zusätzlichen Ebenen werden dort in Aquarien und Terrarien Fische und andere Bewohner der Berkel-Region gezeigt. In einem Planetarium mit 65 Plätzen wird der Sternenhimmel erklärt. Eine interaktive Ausstellung zeigt in verständlicher Form aktuelle Themen des Umweltschutzes. Ein pädagogischer Dienst bringt diese Themen kleinen und großen Besuchern nahe. Das Gebäude erhält eine moderne ökologische Energieversorgung; sie soll andere (Kirchen-) Gemeinden zur Umrüstung anregen.


Anregungen: Museum für Naturkunde in Berlin.

Hecht M├╝ritzeum
Anregungen: Müritzeum gGmbH,
das NaturErlebnisZentrum in Waren an der Müritz.

Der Turm wird barrierefrei: Mit einem Aufzug versehen wird er der Aussichtsturm in der Stadt. Die Außenseite des Turmes wird für Kletterer vorbereitet. Die Schall-Lamellen an der Glockenstube werden umgebaut: So kann man endlich die sechs Glocken im Turm beim Läuten zu beobachten, was auch für die Touristen in der Glockenstadt eine Attraktion sein wird. Eine neue große Franziskus-Glocke, die das vorhandene Geläut ergänzt, wird in der örtlichen Glocken- und Kunstguss-Manufaktur gegossen. Die Glockenzier wird von einer namhaften Künstlerpersönlichkeit gestaltet. Diese Glocke erhält den Segen von Papst Franziskus. In einem speziellen Glockenstuhl wird die Glocke vor dem Portal des Hauptgebäudes aufgehängt - und kann bei besonderen Ereignissen durch Muskelkraft geläutet werden.


Anregungen: Deutsches Meeresmuseum in Stralsund.

Die anderen drei Gebäude auf dem Areal werden weiterhin genutzt: Im Pfarrhaus ist im Erdgeschoss ein Café mit Verkaufsraum untergebracht; örtlich hergestellte Bio-Produkte werden angeboten sowie Artikel zu Umwelt-Themen. Im Dachgeschoss wird eine Dienstwohnung eingerichtet. Im Jugendheim und im Wohnhaus finden die Fachbibliothek und die Seminarräume ihren Platz. Die Glocken- und Kunstguss-Manufaktur Petit & Gebrüder Edelbrock, deren Werkstätten direkt neben der Kirche liegen, hat bereits Interesse geäußert, diese Räumlichkeiten für eigene Seminare zu nutzen.

Auf dem Grundstück von ca. 7000qm sind kleinteilige Themengärten mit speziellen Pflanzensortimenten angelegt. Alle Gärten tragen Frauennamen, die im Zusammenhang mit den gezeigten Pflanzen stehen: Die Frauengärten von Gescher. Die Gärten stehen als Abbild der Schöpfung, als Orte der Kraft, die die Seele heilen und dem Menschen Trost spenden. Als Lebensgärten setzen sie ein Hoffnungszeichen für eine bessere Welt. Sie machen das Miteinander, das Ineinandergreifen von Pflanzen, Tieren und Menschen anschaulich. Die Gärten stehen werbend für das Motto der Garten-Anlage: „Habt Ehrfurcht vor der Pflanze - Alles lebt durch sie“.


Das St. Franziskus-Zentrum entwickelt sich zu einem
einzigartigen Leuchtturmprojekt im Münsterland…

Das Gartengelände soll von einer Mauer umschlossen werden, um dadurch das Motiv des Hortus conclusus (geschlossener, umfriedeter Garten) aufzugreifen, dem schon in früheren Jahrhunderten eine besondere Rolle in der Mariensymbolik zukommt. Die offensichtlich seit Jahrhunderten gelebte enge Verbindung zwischen Glauben und Natur wird auf dem Kirchengrundstück an der Gartenstraße (!) wiederbelebt und neu gestaltet. In jedem Garten steht ein themenbezogenes Kunstwerk: In der Verbindung von Natur und Kultur kommen die Schöpfung Gottes und das schöpferische Handeln und die Kreativität des Menschen zusammen. Es entsteht ein neuer Ort gelebter Kommunikation, insbesondere für Kindergärten und für Schulklassen. Aus den Erfahrungen einer hessischen Kirchengemeinde: „Der kleine Garten bietet Chancen und Ansatzpunkte auch für das Wachsen der Gemeinde durch gemeinsames Tun und dient der Veranschaulichung des Wortes Gottes, das in den Pflanzen anschaulich und realistisch wird.“

Ziel: Die Marienkirche wird umgebaut und mit vielen neuen Attraktionen eingerichtet, das Außengelände wird mit Gärten neu gestaltet. Das gesamte Areal ist dadurch Anziehungspunkt geworden für viele Tausende Besucherinnen und Besucher im Jahr. Im kirchlichen Raum hat dieses Projekt ein Alleinstellungsmerkmal; das Zentrum könnte DIE innerkirchliche/ökumenische Einrichtung zum Thema „Bewahrung der Schöpfung“ werden - mit bundesweiter Ausstrahlung. Nach dem Gutachten von Professor Silke Landgrebe (Juli 2010) können wir jährlich mit ca. 40.000 zahlenden Gästen rechnen.

Nach dem Ausbau des Westfälischen Glockenmuseums in Gescher 2010 und der Neupräsentation seiner Sammlungen wird die Zahl der Museumsbesucher in Gescher insgesamt zunehmen. Hinzu kommt im Jahre 2011 der Umzug des Deutschen Glockenmuseums e.V. nach Gescher, eine der campanologischen Forschung gewidmete nationale und internationale wissenschaftliche Vereinigung, deren Sammlungen jetzt ebenfalls in Gescher zu sehen sind. Es ist zu vermuten, dass deren Besuchergruppen auch das Umweltzentrum aufsuchen werden. Somit dürften die prognostizierten Besucherzahlen gut zu erreichen bzw. zu übertreffen sein. Auch die erst seit einem Jahr geplante Aufnahme des Westfälisch-Niederländischen Imkereimuseums in das Umweltzentrum wird sich positiv auf die Besucherzahlen auswirken - ebenso wie die bisher noch nicht berücksichtigte Gruppe von Kletterern am Turm.


Die Sammlungen des Westfälisch-Niederländischen
Imkereimuseums könnten im Umweltzentrum in einem
neuen Zusammenhang großzügiger präsentiert werden.

Das Konzept berücksichtigt den seit 2013 bestehenden Status des Kirchengebäudes als Baudenkmal. Alle Bereiche in den Gebäuden und auf dem Grundstück werden barrierefrei gestaltet. Geplant ist, dass ein kirchlicher Träger das Umwelt-Zentrum betreiben wird.

Finanzierung: Die ersten Berechnungen gehen von einem Kostenvolumen von fünf bis zehn Millionen Euro aus. Da das Konzept aus vielen einzelnen Komponenten besteht, bietet es sich folglich an, das Konzept Stück für Stück, auch über einen größeren Zeitraum gestreckt, zu verwirklichen. Es ist beabsichtigt, zur Finanzierung das Konzept bei der Regionale 2016 einzureichen, einem Strukturförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Bis zum Jahr 2016 werden unter dem Motto „ZukunftsLAND“ strukturwirksame Projektideen gesucht, entwickelt und umgesetzt, die sich mit den spezifischen Gegebenheiten des Raumes im westlichen Münsterland beschäftigen. Sie sollen als Modelle für Antworten auf die Zukunftsfragen ländlich geprägter Räume dienen können. Mittlerweile haben sich die „Flusslandschaften und Bildungslandschaften“ als Hauptthemen der Regionale herauskristallisiert. Der nächste Stichtag für die Einreichung neuer Konzeptideen ist der 5. September 2014. Für eine erfolgreiche Einreichung der Projekt-Idee ist allerdings die Unterstützung der katholischen Pfarrgemeinde „St. Pankratius und St. Marien“ in Gescher als Eigentümerin des Geländes unabdingbar.

Briefvorlage: Leider konnten wir bisher noch nicht den Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde in Gescher bzw. den Bischof in Münster von unseren Projektideen und der Machbarkeit überzeugen. Möchten Sie das Projekt unterstützen? Wollen Sie uns dabei helfen, die Kirchengemeinde sowie den Bischof von Münster von der Einmaligkeit und den Chancen eines solchen Projektes zu überzeugen? Formulieren Sie Ihre Unterstützung für das Projekt in einem Brief oder per Email an unseren Verein:

Othmar Rest, Vorsitzender Zukunft Neue Kirche Gescher e.V. kontakt@berkel-landschaften.de

Wenn Sie uns finanziell unterstützen möchten, finden Sie hier die Kontoverbindungen. Zukunft Neue Kirche Gescher e.V. - Spenden

Haben Sie weitere Fragen oder Hinweise? Schreiben Sie uns gern: kontakt@berkel-landschaften.de