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Wir wollen in der früheren katholischen Marienkirche in Gescher ein christliches Umweltzentrum errichten – das „St. Franziskus-Zentrum zur Bewahrung der Schöpfung“. Die neue Einrichtung soll am Beispiel des Flusses Berkel im westlichen Münsterland die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung veranschaulichen: „Gottes Schöpfung bewahren, damit alle leben können" (Motto Misereor-Fastenaktion 2010). In diesem Haus wollen wir die Liebe zur Natur wecken bzw. festigen, indem wir die Schöpfung erfahrbar und erlebbar machen. Grundidee ist die Verbindung von Glauben und Natur, die Kombination eines Erlebnis-Informationszentrum als Ort der Spiritualität und Umweltbildung.
 

In Groß-Aquarien werden die Fische der Berkel gezeigt: Lebendige Fische im Gotteshaus stehen als ein lebendiges Zeichen für "Ichthys", das alte Zeichen der Christen. Zusätzliche Ebenen werden im Kirchengebäude eingebaut: In einem Planetarium werden der Sternenhimmel und Naturphänomene erklärt. Ausstellungen zeigen die Schönheit der Natur, die Zusammenhänge von Ökosystemen und ihre Empfindsamkeiten. In Wechselausstellungen werden aktuelle Themen des Umwelt- und Klimaschutzes in emotionaler und in populär-wissenschaftlicher Weise erläutert. Museumspädagogen vermitteln diese Themen kleinen und großen Besuchern.

Auf dem Grundstück rund um das Kirchengebäude entstehen die "Frauen-Gärten": Das sind kleine Gärten mit speziellen Pflanzensortimenten, die in Beziehung zu berühmten Frauengestalten stehen. Eine neue große Franziskus-Glocke, in der örtlichen Manufaktur gegossen und vom Papst gesegnet, wird das Geläut der Kirche ergänzen und ihren Platz vor dem Kirchenportal finden. Diese Glocke wird Christen und Nichtchristen, Deutsche und Ausländer, Groß und Klein zum Besuch dieser innovativen Umwelteinrichtung mit christlicher Botschaft rufen.

Wir freuen uns über das große Interesse des Westfälisch-Niederländischen Imkereimuseums in Gescher, mit seinen Exponaten aus den derzeitigen beengten Räumlichkeiten in das christliche Umweltzentrum umzuziehen. Seine Ausstellungsthemen rund um den Schutz der Bienen und ihrer Lebensgrundlagen passen hervorragend in das Konzept des Umweltzentrums.

Das Zentrum trägt den Namen des Hl. Franziskus, der der Umweltheilige der Katholischen Kirche ist. Mit der Wahl von Papst Franziskus am 13. März 2013 bekommt das Projekt jetzt eine neue Aktualität. So wurde bekannt, dass der Papst an einer „Umwelt-Enzyklika“ arbeitet, einem Lehrschreiben zum Umwelt- und Klimaschutz. Denkbar wäre es, seine Aussagen im Umweltzentrum plastisch erfahrbar zu machen. Ebenso könnten Grundaussagen des „Aufrufes für eine prophetische Kirche“ bildlich präsentiert werden. Auch Elemente des neuen Pastoralplans des Bistums Münster würde dieses Haus aufgreifen: Dort ist die Rede davon, dass in der Beziehung mit Gott es auch einer sinnlichen Erfahrung bedarf. Und dass die Kirche nur dann lebendig ist, wenn sie zugleich missionarisch ist; und das Engagement der Menschen wird gewürdigt, wenn es um die Lebensmöglichkeiten kommender Genrationen geht.

Die Marienkirche wurde Ende 2010 profaniert. Der Verein „Zukunft Neue Kirche Gescher e.V.“ setzt sich dafür ein, das gesamte Gelände dem Auftrag einer christlich geprägten Umwelt-Ethik zu widmen. Das Konzept, maßgeblich im Frühjahr 2009 entstanden, entwickelt eine Vision, wie das Kirchengebäude und das Grundstück für die Öffentlichkeit innovativ genutzt werden können. Leider konnten wir bisher noch nicht den Kirchenvorstand der Katholischen Gemeinde St. Pankratius und St. Marien in Gescher bzw. den Bischof in Münster von unseren Projektideen und der Machbarkeit überzeugen. Möchten Sie uns hierbei helfen?

Briefvorlagen und detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Zukunft Neue Kirche Gescher e.V.
Othmar Rest, Vorsitzender